Über

Ein ganz zentraler Grund, wieso ich überhaupt Kunst mache, ist das Handwerk an sich. Ich möchte in der realen Welt etwas Neues schaffen, das ich dann als meine eigene Kreation in der Hand halten kann. Ich empfinde diesen Schritt als Erweiterung meiner Welt.

Christine Bathelt, abstrakte und kosmische Kunst, Surrealismus

Geboren 1982 in Wien, hat Christine Bathelt nach der Ausbildung zur Volkswirtin und prägenden Erfahrungen im Finanzsektor in der Kunst eine Ausdrucksform ihrer Fantasie und geistigen Widerstandskraft gefunden. 

Die Künstlerin gestaltet kosmische und abstrakte Kunstwerke auf Leinwand. Ihre Werkgruppen lassen sich als eine gedankliche Bewegung verstehen: von weiten, galaxieähnlichen Bildräumen über planetarische Formationen bis hin zu stärker verdichteten, abstrakten Strukturen, die an organische Systeme erinnern.

Sie entwickelt ihre Kompositionen ohne Vorzeichnung und baut die Bilder in mehreren Schichten auf. Fließende Farbverläufe, Lasuren und gezielt gesetzte Kontraste stehen klar definierten Formen gegenüber. Es entstehen kosmische Konstellationen durch detailgenaue Konturen und Lichtsetzungen, während andere Partien gestisch und frei ausgearbeitet werden.

Der wirtschaftlich-mathematische Ausbildungshintergrund steht als analytische Perspektive in einem bewussten Spannungsverhältnis zum intuitiven, körperlichen Malprozess.