Was bitte ist ein Gallery Bond?

Was ist ein Gallery Bond? Erklärung, Analyse, Bilder; What on earth is a Gallery Bond? Explanation, Analysis, Pictures

Heute befassen wir uns mit einer delikaten Facette des Kunstmarktes. Denn obwohl es hier nicht um Quantenphysik geht, ist nicht alles sofort intuitiv verständlich. (Ob das Absicht ist?) Die Frage des heutigen Tages lautet:

Was bitte ist ein Gallery Bond?

Der Begriff GALLERY BOND ist auch in meinem Wortschatz eine Neuerung. Das erste Mal bin ich vor wenigen Monaten darauf gestoßen, als eine mir bekannte Künstlerin angefangen hat, Gallery Bonds ihrer Kunstwerke anzubieten. Mein erster Eindruck war, dass es sich dabei um einen hochwertigen Druck auf oder hinter einer glänzenden Platte handelt – ganz genau war das für mich allein vom optischen Eindruck her nicht auszumachen.

Wie ich dann im Zuge der Erstellung meines Katalogs zu dem Schluss gekommen bin, dass ich für mein digital erstelltes Kunstwerk RELATIVITÄTSVISION auch so etwas anbieten möchte, hat sich plötzlich das Erfordernis ergeben, genau zu ergründen, was mit Gallery Bond eigentlich gemeint ist. Weil man kann ja wohl nichts anbieten, was man selber nur stotternd und lückenhaft erläutern kann. Stichwort: gefährliches Halbwissen.

Daher hier die korrekte technische Erklärung:

Ein GALLERY BOND ist ein Druck auf hochwertigem Fotopapier, der hinter Acryl-Glas kaschiert und mit Alu-Dibond hinterlegt wird.

(Kaschiert?)

Unter Acryl-Glas kann man sich ja noch etwas vorstellen, aber was ist denn Alu-Dibond? Dibond ist der Markenname für ein Verbundmaterial in Sandwichbauweise. Es besteht aus zwei 0,3 Millimeter dicken Aluminiumschichten, die mit einem Polyethylenkern thermisch verbunden worden sind. Dibond ist somit leichter als Aluminium und somit besser geeignet für Kunstinstallationen. Der auf Druckhersteller-Internetseiten verwendete Begriff Alu-Dibond hat für mich eine leicht redundante Aura, weil Dibond bezeichnet ja schon die Verwendung von Aluminium. Wir sagen dann ja quasi Alu-Aluminium-Verbundplatte, aber gut, das führt jetzt zu weit.

RELATIVITÄTSVISION Gallery Bond

Und schließlich sehe ich es als nicht unerheblich an, unsere Begriffsanalyse mit der Überleitung von der technischen Erklärung zur fantastischen Wortkreation des „Gallery Bond“ abzuschließen. Und diese Ausführungen entspringen jetzt meinen persönlichen Mutmaßungen. Wir kommen somit zurück zum gefährlichen Halbwissen – der Kreis schließt sich oder aber schließt sich anscheinend nie wirklich.

Man hat also ein wirklich tolles Produkt für den Kunstmarkt geschaffen. Aber „Hochwertiger Druck auf Fotopapier HINTER Acrylglas VOR Alu-Dibond-Platte“ ist natürlich völlig ungeeignet aus Marketing-Sicht. Verwenden wir doch einfach eine Wortsilbe des Dibond, nämlich „Bond“ und kombinieren es mit „Gallery“ zu „Gallery Bond“! Weil der leidlich versierte Englisch-Fremdsprachler und gerade auch der Englisch-Muttersprachler verbinden mit dem auf diese Weise verwendeten Wort „Bond“ als allererstes nur das eine: nämlich ein Wertpapier. Und plötzlich sprechen wir nicht mehr nur von einem Druck, wir sprechen von einem KUNST-WERTPAPIER, also einer WERTANLAGE, die auch noch ganz toll an der Wand ausschaut! Besser geht’s nicht 🤓📈

Wie schon eingangs angeschnitten biete ich mein digitales Kunstwerk RELATIVITÄTSVISION als hochwertigen Druck auf Fotopapier HINTER Acrylglas VOR Alu-Aluminium-Verbundplatte Gallery Bond an, siehe nachfolgendes Foto (und alle oberen Fotos)! Ich habe es selbst zuhause hängen und es schaut in dieser Ausführung wirklich fabelhaft und wertvoll (!) aus 😍

Was bitte ist ein Gallery Bond? Digitales Kunstwerk RELATIVITÄTSVISION als Gallery Bond, Künstlerin Christine Bathelt, Abstrakte und kosmische Kunst, Weltraumkunst

Du kannst aus zwei Größen wählen:
20 x 32,7 cm: € 120
30 x 49 cm: € 200

Wenn du diese kosmische Vision in dein Zuhause holen und gleichzeitig ein Kunst-Wertpapier (!!) besitzen willst, kontaktiere mich! 🤗

Ich habe auch ein Video zu der Thematik gemacht ⬇️

Liebe Grüße!

Liebe Grüße!

Christine

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„Mein Kunstwerk ist fertig, wenn ich einen Teil der Freiheit des Gipfels der Kumuluswolke darin eingefangen habe. Es muss neu und unerwartet sein, noch nie gesehen und exotisch.“

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